Klimaschutz im Tourismus

Klimaschutz im Tourismus: Emissionen verstehen, Verantwortung übernehmen, Zukunft sichern. 

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Drei Wege
zu mehr Klimaschutz im Tourismus:

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MESSEN

 Klimaschutz im Tourismus beginnt mit dem Verständnis der eigenen Emissionen.

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REDUZIEREN

 Klimabilanzierung schafft Transparenz, doch wirksamer Klimaschutz beginnt erst mit der aktiven Reduktion von Emissionen.

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AUSGLEICHEN

 Übernahme von Verantwortung für verbleibende Emissionen.

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 Klimaschutz im Tourismus beginnt mit dem Verständnis der eigenen Emissionen.

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REDUZIEREN

 Klimabilanzierung schafft Transparenz, doch wirksamer Klimaschutz beginnt erst mit der aktiven Reduktion von Emissionen.

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AUSGLEICHEN

 Übernahme von Verantwortung für verbleibende Emissionen.

Warum Klimaschutz im Tourismus?

 Von CO₂-Reduzierung und Ressourcenschonung profitieren Gäste, Gastgeber, Umwelt & Klima und dadurch auch der Tourismus insgesamt.

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Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit.

Der Klimawandel beeinflusst schon heute jede Region der Welt. Auch der Tourismus spürt die Folgen des Klimawandels; er ist Betroffener und zugleich Mitverursacher. Der Tourismus verursacht rund 12 % der jährlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland (Balas et al. 2021). Wenn sich nichts ändert, könnte er bis 2035 bis zu 25 % der globalen Emissionen ausmachen (Gössling et al. 2023). Tourismus muss deshalb Teil der Lösung werden. Nur durch Klimaschutz im Tourismus können wir Natur und Lebensqualität bewahren. 

Die zurückliegenden Jahre haben die Wucht des Klimawandels und seiner Folgen und damit auch die dringende Notwendigkeit, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, eindrücklich vor Augen geführt. Auch touristische Destinationen sind vermehrt den direkten und indirekten Auswirkungen des Klimawandels ausgesetzt. Ob Waldbrand in der Sächsischen Schweiz, Flut im Ahrtal oder Überschwemmungen an der Ostseeküste. Schon jetzt sind die Klimawandelfolgen auf den Tourismus in deutschen Destinationen nicht mehr zu übersehen. Der Tourismus ist direkt auf eine intakte Natur angewiesen; Klima, Natur und Landschaft gehören zu den wichtigsten Reisemotiven überhaupt. Doch die Folgen der Klimakrise, ausbleibender Schneefall, Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren, wirken sich unmittelbar auf touristische Destinationen und Unternehmen aus, auch in Deutschland. Tourismusdestinationen und ihre verantwortlichen Destinationsmanagementorganisationen (DMOs) stehen klimapolitisch in der Verantwortung, ihren Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels und zur Abmilderung seiner Folgen zu leisten. Klimaschutz im Tourismus – für lebenswerte Reiseziele von morgen. 

 

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Anteil des Tourismuskonsums an den jährlichen Treibhausgasemissionen in Deutschland.

(Quelle: Balas et al. 2021)

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Anteil des Tourismus an den weltweiten Emissionen im Jahr 2019.

(Quelle: Sun et al. 2024)

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Möglicher Anteil des Tourismus an den weltweiten Emissionen bis 2035, wenn keine ambitionierten Minderungsmaßnahmen ergriffen werden.

(Quelle: Gössling et al. 2023)

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Quellen:

Balas et al. (2021): Messung der Nachhaltigkeit des Tourismus in Deutschland: Entwicklung eines Tourismus-Nachhaltigkeits-Satellitenkontos. Hrsg.: Umweltbundesamt. URL: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/messung-der-nachhaltigkeit-des-tourismus-in 

Sun, Y.-Y., Faturay, F., Lenzen, M., Gössling, S., & Higham, J. (2024). Drivers of global tourism carbon emissions. Nature Communications, 15, 10384. https://doi.org/10.1038/s41467-024-54582-7

Gössling, S., Balas, M., Mayer, M., & Sun, Y.-Y. (2023). A review of tourism and climate change mitigation: The scales, scopes, stakeholders and strategies of carbon management. Tourism Management, 95, 104681. https://doi.org/10.1016/j.tourman.2022.104681

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